Sie sind hier: Ducati Geschichte Geschichte  
 DUCATI GESCHICHTE
Geschichte
Technik

Chronologie

Ducati - Chronologie von 1926 bis Heute




2010

Sie ist da, die neue DUCATI Multistrada 1200.
Das Highlight der Motorradsaison 2010 mit dem 1198ccm Testastretta 11˚ Motor.

(150PS, 118,7Nm Drehmoment)
Technischen Innovationen:
Drive-by-wire, Keyless-go, ABS, Traktionskontrolle und, in der S-Version,
die Ducati Electronic Suspension (DES), ein elektronisch einstellbares Öhlins Fahrwerk.
Die Multistrada 1200 S ist serienmäßig mit ABS und DES ausgestattet.
Die „S“ gibt es in zwei Ausstattungsvarianten: SPORT Edition (Zahnriemenabdeckung, Lufteinlasskanäle und hinterer Kotflügel aus Karbon)
oder TOURING Edition (seitliche Packtaschen, Heizgriffe und Hauptständer).




 

2010

Mit der 796 wird die Hypermotard Familie im Modelljahr 2010 um eine weitere,
interessante Variante ergänzt. Die neue Hypermotard 796 besticht mit dem selbem
aggressiven Look der 1100er, während die geringere Sitzhöhe und der neue,
besonders ausgeglichene Motor sie zum perfekten City
Motorrad macht.
Die 796 vereint Ducatis unvergleichliche L-Twin Power und Superbike Gene
mit dem leichtgewichtigen Minimalismus der Supermoto Konzepte:
Ob für den täglichen Weg zur Arbeit oder Kurvenspaß auf der Landstraße,
die 796 ist der perfekte Mix aus Anstand und Fun.




 

1997

ST2
Ducati lanciert ein Tourenmodell, die "900 ST2", eine auf der Basis der "900 SS" aufgebauten Maschine, mit Tourenscheibe und Gepäckkoffern.




1995

Die "888 Strada" läuft aus. Die "784 Biposto" und die "748 SP" kommen auf den Markt.




 

1994

Die Ducati "400 SS" wird von der "600 SS" abgelöst. Der gleiche Motor kommt in der neuen "600 Monster" zur Verwendung.




1993

Die "851" läuft aus und wird durch die "888 Strada" ersetzt. Die "SP 5" kommt für die "SP 4". In der Supersport-Reihe kommt ein 400er Motor zum Einsatz. Die "Paso 907 i.e." ist im letzten Produktionsjahr.




1992

In Köln wird erstmals die "Supermono" gezeigt. Leider nur als Rennversion mit Bohrung-Hub-Verhältnis von 100 x 70 mm und einer Leistung von 78 PS. Ebenfalls wird die "900 Monster" gezeigt.




 

1991

Die "907 i.e." löst die "906" ab. Anstatt der Weber-Vergaser kommt eine Marelli Einspritzanlage zum Einbau. Am Mailänder Salon kommt eine "900 Superlight", modifiziert und mit Kohlefasert-Teilen abgespeckte Version der "900 SS".




1990

Die "750 Supersport" und "900 Supersport" werden präsentiert.




1989

Der neue 888 ccm Motor wird in ein Serienfahrwerk eingebaut.




1988

Die "Paso 906" kommt im Herbst auf den Markt. Wassergekühlt und mit einer Bohrung-Hub-Verhältnis von 92 x 68. Die Serienversion der "851" rollt vom Band.




1087

Der erste "851"-Prototyp ist mit Marco Lucinelli beim italienischen Grand-Prix zum ersten Mal unterwegs.




1986

Drei Sonderserien in der "F 1"- Serie, die in begrenzter, handgefertigte Auflage hergestellte "Montjuich","Laguna Seca" und "Santamonica" sind im Angebot. Neu kommt die umstrittene "Paso" (nach dem ital. Rennfahrer Renzo Pasolini) mit Nachfolger des "F 1"-Motors. Die Optik geht auf Massiomo Tamburini zurück. In diesem Jahr werden die Königswellenmotoren zum letzten Mal gebaut.




1985

Cagiva übernimmt Ducati nun vollständig. Die Cagiva "Elefant" eine Enduro mit aufgebohrten Pantha-Motor wird gebaut. Eine rennmässig gestylte Strassenmaschine mit Namen "750 Formel 1-Replica" ist auch neu im Angebot.




1984

Die "Mille-Hailwood-Replika" und die "Mille S2" werden auf der Mailänder Show vorgestellt. Gleitgelagerte Pleuelfüsse und Tockenkupplung sind die herausragensten neuen Details. Nach 30 Dienstjahren geht Taglioni in den Ruhestand, für ihn kommt Massimo Bordi.




1983

Ducati fusioniert mit Cagiva. An der Mailänder Ausstellung ist die erste Cagiva "Ala Azzurra" mit Ducati Motor zu sehen. Es gibt aber auch ein eigenständiges Modell von Ducati, die "900 Hailwood Replika". Ein verbessertes Modell der vorhergehenden Serie.




1981

Die "Pantha" kommt neu mit Bohrung-Hub-Verhältnis von 80 x 58 mm auf 583 ccm. Der Motor leistet nun 58 PS bei 8’500 U/Min. Die "900 SS" wird durch die "900 S2" abgelöst. Insgesamt produziert Ducati in diesem Jahr 7’800 Motorräder




1979

In einer Auflage von wenigen hundert Exemplaren kommt die "900 SSD" auf den Markt.




1978

Durch den Sieg von Mike Hailwood auf der Isle of Man wird von Ducati auf Basis von der "900 SS" eine Replika lanciert.




1977

Der Paralleltwin geht in Serie. Auf dem Mailänder Salon wird erstmals ein "Pantha"-Modell gezeigt. Mit einem Zylinderwinkel von 60 Grad und Zahnriemen-Antrieb der Nockenwellen anstatt Königswellen, bringt das Triebwerk 54 PS bei 9’000 U/Min. Eine 350 Einzylinder mit Zahnriemen-Antrieb wird vorgestellt. Die "350 Rollah" geht allerdings nie in Serie. Die "900 GTS" wird durch die "900 SD Darmah" ersetzt.




1976

An der Ausstellung in Bologna wird die "900 Darmah" vorgestellt. Die Produktion der "860 GT" wird zugunsten der neuen Modelle "860 GTS" und "900 GTS" eingestellt.




1975

Die "500 GTV", ein Paralleltwin, wird auf dem Mailänder Salon vorgestellt. Ducatis "2." Ingenieur Tumidei - Taglioni will mit diesem Projekt nichts mehr zu tun haben. entwickelt dieses Modell mit verschiedenen Hub- und Ausstattungsvarianten. Ebenfalls wird die Modellreihe in Richtung "Tourer" mit der "860 GT" ausgebaut. Eine 125 ccm 2Takt-Enduro "Regolarità" bringt nicht den erwünschten Erfolg.




1974

Die Produktion der Einzylinder-Modelle sowie der "750 GT" wird eingestellt. Die "900 SS" wird vorgstellt.




 

1973

Als Replika-Modell wird die "750 SS" in geringer Stückzahl gefertigt. Der Desmo-Motor leistet 73 PS, das maximale Drehmoment von 75 Nm bei 5’500 U/Min.




1972

In Imola beim 200 Meilen Rennen fahren Spaggiari und Smart sensationelle Erfolge ein. Auf dem Pariser Salon wird die "750 Sport" vorgestellt.




1971

Die erste 90 Grad V-Maschine von Ducati, die "750 GT", ermöglichte, noch ohne Desmodromik, eine Geschwindigkeit von über 170 Km/h. Die Nockenwellen wurden per Königswellen angetrieben, dafür werden 9 Kegleräder benötigt.




 

1970

Auf dem Mailänder-Salon werden die ersten V-Zweizylinder gezeigt. Die 450 Scrambler ist das meistverkaufte Modell von Ducati.




1969

Die Desmo-Motoren werden nun in grossen Serien gefertigt. Statt der drei Nockenwellen, wie bei den Rennmaschinen, kommt der Serienmotor mit nur einer Nockenwelle aus. Aus 250 ccm werden beim Modell "Mark 3D" 35 PS bei 7’500 U/Min mobilisiert. Es werden 250, 350 und 450er Modelle angeboten, wahlweise in Strassenrahmen oder als Srambler.




 

1967

Die "Mach I" wird aus dem Programm genommen. Sie wird durch eine modifizierte Ausführung der "Diana Mark 3" ersetzt. Taglioni entwarf einen 700 ccm Twin, der aber nie in Serie ging.




1965

Eine 125 ccm V-Vierzylindermotor Maschine mit 24 PS bei 16,000 U/Min brachte keinen Erfolg und wurde zum Reinfall.In Daytona brachte Ducati einen 500er Paralleltwin mit 360 Grad Zündabstand und 40 PS.




1964

Eine V-Vierzylinder-Maschine mit 1275 ccm wird für den amerikanischen Markt konstruiert. Die "Apollo" mit ca. 80 PS sollte bei der Polizei in den Einsatzt kommen. Trotz der viel besseren Technik und Leistung konnte sich die Ducati gegen die Harley nicht durchsetzen, unter anderem auch weil dazumal keine vernüftigen Pneus und Ketten für diese Kraft vorhanden waren.




 

1963

Die "Mark 3 Super Sport" leistet 30 PS bei 8’300 U/Min. Mit einer Geschwindigkeit von 168 Km/h ist die "Diana Mark 3 Super Sport" die schnellste Strassenmaschine der Viertelliterkategorie. Es folgt ein weiteres bekanntes Modell, die "250 Mach I" diese verfügt erstmals über ein Fünfganggetriebe.




1061

Am Salon von Mailand wird das neue 250er Model "250 Monza" vorgestellt. Sie leistet 22 PS, später 24 PS und bringt ca. 120 Km/h. Die Sportvariante "Diana" besitzt einen anderen Auspuff und optische Modifikationen. Der amerikanische Markt erhält ein 250er Scrambler.




1959

Die erste Glände-Ducati heisst "200 Motocross" und leistet ca. 22 PS, was für 130 Km/h reicht.




1958

Talioni entwickelt einen Vierzylinder-Motor mit wahlweise 125, 175 oder 250 ccm.




1957

Ducati hat Modelle von 85, 98, 125, 175 und 204 ccm im Angebot. Ein paralleler Desmo-Zweizylinder mit 175 ccm erweist sich als Flop.




1956

Mit einer stromlinienförmigen Verkleidung und leicht getunten Motor an einer "Marianna" brach Ducati in Monza 44 Weltrekorde. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 171,91 Km. Taglioni baut seinen ersten Desmo-Motor mit 125 ccm. Der Motor verkraftet Drehzahlen bis zu 15’000 U/Min. Die Produktion des Cuccuiolo wird eingestellt. Die "175 Sport" wird vorgestellt.




1955

Taglioni präsendiert die "100 Gran Sport". Das Motorrad mit dem Kosenamen "Marianna" hatte ein Bohrung-Hub-Verhältns von 49,4 x 52 mm und brachte 9 PS bei 9’000 U/Min. Die Ventilsteuerung erfolgte über Königswelle, die Ventil werden per Haarnadelfedern geschlossen.
Am Giro d’Italia kamen von 37 gestarteten Ducatis nach über 3’400 Rennkilometern, 28 ins Ziel. Gianni Degli Antoni, Villa, Fantuzzi und Bruno Spaggiari gewannen die Motogiro überlegen.




 

1954

Fabio Taglioni wechselt von Mondial zu Ducati. Der Roller wird aus dem Programm genommen, da er praktisch nicht verkauft wurde.




1953

Die Sparte Elektro/Optik wird von der Fahrzeugproduktion getrennt. Künftig gibt es eine "Ducati Meccanica S.p.A." und eine "Ducati Elettronica S.p.A.".




1952

Ducati stellt die Modelle "98 N" (einsitzig) und "98 T"(zweisitzig) vor. Daneben wird ein Roller "Cruiser" präsendiert, der mit seinem 175 ccm Motor die für Roller erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h mühelos erreicht.




1951

Mit getunten Cucciolo-Motoren stellt Ducati insgesamt 12 Weltrekorde auf. Den Rekort über 100 Meilen wird zunächst von 66,092 Km/h auf 72, Km/h verbessert.




1950

Die Stückzahl der Cucciolo-Motoren steigt auf fast 200’000 Einheiten. Ducati bringt sein erstes Motorrad mit Pressstahlrahmen , Hinterradfederung und einem Cucciolomotor auf den Markt. Die Ducati "60 Sport" bringt 2,5 PS und kostet 123’000 Lire.




1949

Ca. 60’000 Cucciolos fuhren auf Italiens Strassen - ein Marktanteil von 50% Prozent. Durch spektakuläre Härtetest’s ,z.B. im Februar eine Fahrt auf den 2084 m hohen Moncenisio Pass, wurde der Verkauf noch mehr angekurbelt.




1948

Ducati präsendiert an der Motorradaustellung in Mailand sein erstes Komplettfahrzeug. Ein Transportdreirad , genannt "Girioni" (deut. Steuermann). Mit einem Cucciolo-Motor am Hinterrad konnte man auf die Ladefläche zwischen den Vorderrädern bis zu 120 Kg laden.




1946

Die Nachfrage nach dem Krieg nach anspruchslosen und billigen Fahrgelegenheiten brachte die Firma SIATA (Società Italiana per Applicazione Tecnica Auto-Aviatore) aus Turin an die Produktionsgrenze. Ein Partner wurde gesucht und in Ducati gefunden. Der durch Aldo Farinelli entwickelte 48ccm (Leistung 1PS bei 4’800 U/Min) Viertaktmotor enthielt ein Zweiganggetriebe und wird am Vorderrohr eines Fahrrades unten vor dem Tretlager montiert. Ducati übernimmt die Produktion und Vertrieb des Cucciolo (zu deutsch soviel wie junges Hündchen, der Motor wurde wegen seines hochtönig bellendes Auspuffgeräusches so genannt).




 

1943

Wie andere Rüstungsbetriebe auch wird Ducati von Bomben-Angriffen heimgesucht.




1940

Bei Ducati wird für den Krieg vor allem Funkausrüstungen, Zielvorrichtungen und andere Artelleriegeräte produziert.




1939

Bei Ducati stellen rund 7000 Arbeiter Radios und deren Teile her.




 

1926

Die Brüder Adriano und Macello Ducati gründen in Bologna ein Firma zur Herstellung von Röhren, Kondesatoren und anderen Radio-Teilen. Das erste Radio von "Società Scientificia Radiobrevetti Ducati" erscheint.